Erasmus Plus

Impressions from abroad – Das Programm Erasmus Plus

Im Rahmen des Schulversuchs „Lernen in zwei Sprachen – Bilinguale Grundschule“ wurde die Anni-Pickert-Grundschule bereits im Januar 2017 in dieses Programm aufgenommen. Bei Erasmus Plus handelt es sich um ein von der europäischen Union gefördertes Bildungsprogramm für Schulen und Bildungseinrichtungen, das in unserem Fall Lehrern die Möglichkeit geben soll, andere europäische Schulsysteme kennen zu lernen, sich über fachliche Themen auszutauschen und Fortbildungen im Ausland zu besuchen. Über einen Zeitraum von zwei Jahren hat unsere Schule die Möglichkeit, sich speziell zum Thema „Bilingualer Unterricht“ weiterzubilden und europäische Erfahrungen zu sammeln.

Diese Möglichkeit wurde von unseren im bilingualen Schulbetrieb eingebundenen Grundschulkolleginnen gerne genutzt. Neben den spezifischen Fortbildungen zu CLIL (Content and Language Integrated Learning), einem Prinzip des bilingualen Unterrichts, brachten vor allem die Hospitationen an verschiedenen Schulen im Ausland (z.B. Island, Finnland, Spanien und Schweden) viele neue Ideen und Innovationen in die Anni-Pickert-Grundschule. All diese Länder sind im Bereich bilinguales Lernen bereits einen Schritt weiter und haben teilweise seit vielen Jahren Erfahrung in diesem für uns noch neuen Feld. Doch nicht nur im Bereich Fremdsprachen konnte unsere Schule von dieser tollen Möglichkeit profitieren…es gab auch zahlreiche Impulse im Hinblick auf die Unterrichtsgestaltung und die Organisation des Schulbetriebs. Leider lassen sich aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort (beispielsweise der Klassengrößen oder der Herkunft der Schüler) und des teilweise sehr andersartigen Unterrichtsansatzes nicht alle Ideen 1:1 verwirklichen, bieten aber regelmäßig gedanklichen Input und neue Denkanstöße. Auch wenn nicht alle Ideen für unsere Schule geeignet sind, bietet Erasmus Plus doch die einzigartige Möglichkeit, über den eigenen schulischen Tellerrand hinaus zu schauen und auch die positiven Aspekte des eigenen Schulsystems erneut schätzen zu lernen.

Nina Mog