Die dritten Klassen in der archäologischen Ausgrabungsstätte Poing
Diese Woche konnten sich die dritten Klassen einmal ganz genau anschauen, was ein Archäologe so macht. Denn am Dienstag und Mittwoch machten sich die Klassen 3a, 3b und 3c auf den Weg zur archäologischen Ausgrabungsstätte im Neubaugebiet von Poing.
Dort wurden sie ganz herzlich mit Wasser und Brezen empfangen. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung ging es auch direkt los. Wir erfuhren, dass die Ausgrabungen immer nur dort stattfinden, wo der Boden dunkler verfärbt ist. Dabei gilt es, die oberen Erdschichten immer vorsichtig mit dem Bagger abzutragen, und ein Archäologe muss das ganze Vorgehen genau beaufsichtigen, damit nichts kaputtgeht.
Wir haben uns auf alte Häuserumrisse gestellt, viel über einen Brunnen und das Grundwasser gelernt und letztlich auch die Grabformen von damals bestaunt. Besonders beeindruckend war neben den gefundenen Grabbeigaben ein menschliches Skelett. Wir erfuhren viel über die damaligen Bestattungsformen und dass es sich deshalb vermutlich um eine Frau handeln muss. Genaueres werden aber erst die Anthropologen herausfinden.
Die zwei Schulstunden vergingen wie im Flug. Neben den spannenden Funden haben wir auch die Herausforderungen der archäologischen Arbeit kennengelernt. Die Hitze konnten wir dabei selbst erfahren. Das anschließende Eis hat uns jedoch gut abgekühlt und für den Rückweg in die Schule gestärkt.
Vielen Dank für die Einladung und die Beantwortung all unserer Fragen! Wir hatten einen großartigen und lehrreichen Ausflug!
(von Laura Heitkamp)





