Trotz des kalten Wetters machten sich die dritten Klassen auf den Weg ins Museum Wald und Umwelt in Ebersberg. Dort erwartete die Kinder ein abwechslungsreicher Vormittag rund um das Thema Wald. Bei verschiedenen Spielen und Aktionen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über Laub- und Nadelbäume überprüfen und erweitern. Baumarten wurden bestimmt und sortiert, Rinden genauer betrachtet und miteinander verglichen. Dabei gab es im Wald viel zu entdecken und natürlich auch einiges anzufassen und auszuprobieren.
Auch die eigene Wahrnehmung war gefragt. Die Kinder suchten sich beispielsweise Wanderstöcke und erkundeten damit den Wald. Bei verschiedenen Partner- und Wahrnehmungsspielen mussten sie sich gegenseitig führen, teilweise sogar mit geschlossenen Augen. Dabei waren Vertrauen, Orientierung und ein gutes Gespür für die Umgebung gefragt. Bei unterschiedlichen Lauf-, Staffel- und Bewegungsspielen konnten sich die Kinder ordentlich auspowern. Besonders viel Spaß machte dabei unter anderem das Spiel „Bäumchen, wechsle dich!“. Auch kreativ wurde es: Aus Ästen, Blättern, Zapfen und anderen Naturmaterialien entstanden kleine Kunstwerke und Bauwerke. Einige Kinder gestalteten Land-Art-Kunstwerke, andere bauten gemeinsam eine Murmelbahn aus Naturmaterialien. Auch ein riesiger Kobel für die Eichhörnchen-Klasse wurde gemeinsam errichtet. Hier waren Kreativität, Geschick und Teamarbeit gefragt. Zwischendurch stärkten sich die Kinder bei einer gemeinsamen Brotzeit und genossen die besondere Atmosphäre des Waldes.
So erlebten die drei Klassen auf unterschiedliche Weise einen spannenden Vormittag. Den kalten Temperaturen zum Trotz kehrten alle mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erlebnissen zurück zur Schule. Es war ein rundum gelungener und abwechslungsreicher Vormittag im Wald!
(von Emma Rogalla von Bieberstein)


