Am Freitag 30.5. war es endlich soweit! Den SchülerInnen der Anni-Pickert-Schule wurde das bedeutsame Siegel verliehen.

Vor einigen Jahren trat die Schule entschieden gegen ausländerfeindliche Schmierereien auf den Schulwänden auf. Weitere Projekte gegen Rassismus folgten. Die Lehrerinnen Frau Mundt und Frau Maier initiierten schließlich zusammen mit den Klassensprechern das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule ohne Courage“. Im Anschluss wurde in den Klassen erfolgreich Werbung gemacht und das Siegel beantragt. Mit Bürgermeister Herrn Hingerl fand sich ein würdiger Pate. Nach diesen umfangreichen Vorbereitungen war die Freude groß, dass am 30.5. die Verleihung stattfinden konnte.

Der offizielle Teil des Projekttages begann mit der Rede von Frau Stephan-Wagenhäuser, die viele Prominente im Haus begrüßen konnte. Der Chor von Frau Wonnemann sorgte für Gänsehaut, als der Kanon „Geht einer auf den anderen zu“ durch die Halle erklang. Die Klassensprechervertreter des letzten Schuljahres skizzierten ausführlich den Werdegang des Projekts. Herr Bürgermeister Hingerl dankte in seiner Rede den SchülerInnen für ihr Vertrauen, dass er das Patenamt übernehmen konnte. Er sei stolz, dass eine weitere Poinger Schule durch das Logo ein starkes Zeichen gegen Rassismus setzt.

Herr Schneider-Velho überreichte das Schild und die Berechtigung, dieses Motto nach außen sichtbar an der Schule zu tragen. Dies mache für jeden deutlich, für welche Werte die Anni-Pickert-Schule einsteht. Seine beeindruckenden Worte, dass „ALLE MENSCHEN ANDERS SIND“ und „ALLE MENSCHEN GLEICH SIND“ verdeutlichten noch einmal, wie wichtig der respektvolle Umgang mit JEDEM Menschen ist, da die Würde des Menschen unantastbar sei. Auch sei  es ihm ein Herzensanliegen, dass das Projekt keine „Eintagsfliege“ bleibt. Als weiteres folgte ein Film von Frau Dorner und der Klasse 5b „Wir sind bunt“, der Song von Birgit Link „Da steppt der Bär“ und die Luftballonaktion der 7a im Soccer Five.  Die Klassen 8a und 8b versorgten die Schüler mit einem leckeren internationalen Buffet und der Elternbeirat bot Hot Dogs an, bevor sich die Klassenzimmer für Eltern und SchülerInnen öffneten. Jede Klasse hatte sich im Vorfeld mit dem Thema Ausgrenzung/Werte beschäftigt. Es gab unterschiedlichste Beiträge: Bilderbuchkinos, Lapbooks, Zeichnungen, Plakate, Fotoausstellungen, selbst geschriebene Hefte, Theaterstücke, Spiele aus aller Welt, Lieder, Buttons, Sprachenschulen, Sozialtrainings und vieles mehr.

So endete dieser Projekttag, der allen noch lange im Gedächtnis bleiben wird und hoffentlich viele „positive Früchte“ tragen wird.

Ganz nach dem Motto:

Vielfalt statt Einfalt!

Sei stark – hilf Schwächeren!

Wer schweigt – macht mit!                    (Birgit Binz)

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